Von Deutschland in die USA: eine Brauereianlage geht auf Reisen

Break Bulk Von Deutschland in die USA: eine Brauereianlage geht auf Reisen

Jürgen Wittmann Office Manager

Bei der Planung von Break Bulk-Transporten ist Feinarbeit erforderlich, denn jeder Transport birgt ganz eigene Besonderheiten. So müssen im Vorfeld beispielsweise Transportwege im Abgangs- und Empfangsland genau auf ihre Möglichkeiten überprüft werden. Kann eine Sendung per Lastwagen zum Hafen transportiert beziehungsweise vom Hafen abtransportiert werden oder muss ein Binnenschiff gechartert werden, sind da nur zwei Fragen, die vorab geklärt werden müssen. „Ein gutes Konzept ist für eine erfolgreiche Umsetzung oberste Priorität“, weiß Jürgen Wittmann, aus unserem Regensburger Team, „wir lassen keine Option außer Betracht.“

Niederlassungsübergreifend sind Break Bulk-Transporte ein fester Bestandteil unseres Serviceangebots. Für Kunden aus dem süddeutschen Raum realisieren die Teams in Hamburg und Regensburg individuelle Transportlösungen für Break Bulk-Sendungen. Zu unseren Auftraggebern zählt unter anderem ein süddeutscher Hersteller für Brauereianlagen, der eine amerikanische Brauerei ausgestattet hat. „Hüben wie drüben haben wir eine Rundum-Betreuung für den Transport der Anlagenbauteile sichergestellt“, erklärt Jürgen Wittmann.

Auf beiden Kontinenten haben wir eine Rundum-Betreuung für den Transport der Anlagenbauteile sichergestellt.

15 Kolli und ein Gesamtgewicht von gut 75 t

Der Frachtumfang lag bei 15 Kolli Break Bulk mit einem Gesamtgewicht von mehr als 75 t – das größte Frachtstück wog rund 20 t. Der Weg führte ab Werk in Süddeutschland auf Lastwagen zum nahegelegenen Binnenhafen. Per Binnenschiff wurden die Giganten nach Belgien verschifft. Nachdem die Kolli auf dem Hafengelände auf Mafi-Trailer umgeladen wurden, wurden sie an Bord eines RoRo-Schiffes, gerollt.

Nachlauf in Konvois

Der rund 270 km lange Nachlauf wurde in drei Konvois aufgeteilt. Das Schlusslicht des Konvois bildete das größte, rund 20 t schwere Bauteil der Anlage mit einem Durchmesser von rund 7,3 m und einer Höhe von 4,5 m. „Bei diesen Dimensionen steckt die Arbeit im Detail, und eine penible Planung ist unabdingbar“, sagt Jürgen Wittmann. „Soll die Ladung problemlos ans Ziel kommen, ist Maßarbeit gefragt – und eine Reihe an Genehmigungen.“ Der Nachlauf des Giganten dauerte zwei Nächte.