Ein Abstecher nach Vietnam

Ein Abstecher nach Vietnam

Dr. Jenny Brettschneider Employee Relations Manager

Die Ausbildung (zu Kaufleuten für Spedition und Logistikdienstleistung) bei Karl Gross ist: vielseitig, abwechslungsreich und international. Karl Gross legt großen Wert auf eine spannende Ausbildung die über die rein schulischen Anforderungen hinausgeht. Darunter können auch Auslandsaufenthalte fallen.

Die bringen unseren angehenden Logistik-Spezialisten die logistischen Abläufe in anderen Ländern nahe, genauso helfen sie aber auch, kulturelle Kompetenzen auszubauen beziehungsweise zu entwickeln. Marieke Brockmann ist Studentin des sog. „Hamburger Logistik-Bachelors“, eines dualen Studiums, das eine Kooperation verschiedener Partner u.a. der Berufsschule und einer Fernhochschule ist. Marieke Brockmann reiste für sechs Wochen nach Vietnam, um dort im Team mitzuarbeiten.

Andere Kulturen kennen lernen

Ein Gespür für andere Kulturen entwickeln und interkulturelle Kompetenzen erweitern – auch das ist Teil der Ausbildung  bei Karl Gross. So ermöglicht Karl Gross auch Auslandsaufenthalte, die in Kooperation mit den verschiedenen Karl Gross Häusern im Ausland organisiert werden. Marieke Brockmann, die im Zuge ihres Logistik-Bachelors Teil unseres Hamburger Teams ist, hat es so nach Vietnam verschlagen. Sechs Wochen lang hat sie in unserer Niederlassung in Ho Chi Minh City im Team mitgewirkt.

„Als mich Thomas Burkhardt, unser Niederlassungsleiter angesprochen und gefragt hat, ob ich Lust hätte, nach Vietnam zu gehen, war ich schon überrascht“, sagt Marieke Brockmann. „Lange überlegt habe ich dann aber nicht.“ Während ein Auslandsaufenthalt bei manchen Studiengängen Pflicht ist, hat sie freiwillig entschieden, die Chance wahrzunehmen. „Mir stand das frei“, sagt sie, „und es war eine tolle Erfahrung.“

Während ihres Aufenthaltes hat Marieke Brockmann tiefe Einblicke in das vietnamesische Arbeitsleben gewonnen. „Ich wurde sehr herzlich empfangen und jeder war sehr bemüht, sich um mich zu kümmern und mir zu helfen“, erzählt sie. „Zu sehen, wie Logistik in Vietnam funktioniert, war wirklich spannend. Die Arbeitsabläufe sind mit denen in Deutschland nicht zu vergleichen, auch weil der Markt einfach ein ganz anderer ist. Das hätte ich nicht erwartet.“ Denn nicht nur andere Software, die genutzt wird, auch die Prozesse und Arbeitskultur sind natürlich ganz anders als unsere Auszubildende es aus Deutschland kennt. Und genau das macht den Reiz eines solchen Austauschs aus. Auf diese Weise lässt sich der Horizont um ein vielfaches erweitern.

Es war spannend zu sehen, wie Logistik in Vietnam funktioniert und die unterschiedlichen Abläufe kennen zu lernen.

Seeluft statt Büroalltag

Neben dem Büroalltag hat Marieke Brockmann aber auch Seeluft geschnuppert: bei einer Projektverladung im Hafen Vung Tau. „Es wurden überdimensionale Maschinenkomponenten verladen – wasserseitig. Das war wirklich interessant“, schildert Marieke Brockmann ihre Erlebnisse. „Außerdem haben wir uns im Rahmen eines Ausflugs ein weiteres Terminal angeschaut. Ich habe also viel gesehen – auch außerhalb des Schreibtisches.“

Ob Marieke Brockmann nochmal ihren Hamburger Arbeitsplatz gegen einen in den Karl Gross Kompetenzzentren weltweit tauschen würde? „Sofort“, sagt sie.

11. Oktober 2018


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